4/28/2023·
1 min Lesezeit
Postmigrantischer Jurist*innenbund

Postmigrantischer Jurist*innenbund

4/28/2023·
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Veranstaltung: Objektivität und Neutralität im Recht? – Kritische Perspektiven

mit Sué González Hauck, Nahed Samour und Amadou Korbinian Sow

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Objektivität und Neutralität sind Konzepte, die im Recht an verschiedenen Stellen Wirkung entfalten. Sie wirken bei der Rechtsanwendung, aber auch Rechtsgrundsätze und Rechtsfiguren rekurrieren auf die Idee von Objektivität und Neutralität. So wird etwa das Kopftuchverbot durch das Neutralitätsgebot des Staates gerechtfertigt oder bestimmte Ansichten durch einen objektiven Dritten zur Norm erhoben.

Dabei werden diese Konzepte im Recht aus einer Gleichheitsperspektive entweder kritisiert oder es wird sich gerade deshalb auf diese berufen. Doch verstetigen sie Machtverhältnisse nun oder sind sie unabdingbar, um ein funktionierendes Rechtssystem zu ermöglichen? Und was bedeuten diese Begriffe im Recht überhaupt? Lassen sie sich neu denken oder muss vielmehr das Recht neu gedacht werden?

Der Postmigrantische Jurist*innenbund und der Lehrstuhl Kritik des Rechts laden hierfür zu einer Podiumsdiskussion ein. Mit drei Vorträgen wollen wir uns diesen Fragen kritisch nähern.

Die Veranstaltung findet in Präsenz statt; eine Teilnahme via Zoom ist ebenfalls möglich. Im Anschluss laden wir zu Brezeln und Wein ein.

Speaker:

Dr. Sué González Hauck (DeZIM, Berlin): Weiße Deutungshoheit statt Objektivität. Die Rolle des „objektiven Dritten“, „reasonable man“ und anderer Modellmenschen bei der systematischen Abwertung von Betroffenenperspektiven

Dr. Nahed Samour (Humboldt Universität zu Berlin): Religion und Rasse im Recht

Amadou Korbinian Sow (Rechtsreferendar Berlin): Hams Erlösung - Vom emanzipatorischen Potenzial der Rechtsdogmatik 

Moderation: Berkan Kaya (PMJB und BLS)

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